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Version: 2025.2.x

System- und Umgebungsanforderungen

Allgemeine Anforderungen

Folgende Konfiguration wird empfohlen:

  • Multithreading-fähige CPU (Client-Anfragen, QS-Regeln und Commands werden parallel ausgeführt)
  • >=8GB Arbeitsspeicher

Darüber hinaus benötigt der DMC Anwendungsserver eine Datenbank für die Ablage der Meta- und Nutzdaten (siehe unten).

Hinweis

Es muss sichergestellt sein, dass sich sowohl der Applikationsserver als auch die Datenbank über das Netzwerk gegenseitig erreichen können.

Für die Konfiguration der Anwendung müssen die passenden Umgebungsvariablen gesetzt werden - im einfachsten Fall die Variable DMC_CONFIGURATION als Verweis auf eine Konfigurationsdatei.

Datenbank

Für die Ablage von Metadaten und Nutzdaten wird eine separate Datenbank benötigt. Aktuell werden folgende Systeme unterstützt:

  • Oracle (ab 18c)
  • MSSQL (ab 2017)
  • Postgres (ab v16.x)
  • H2 (integriert, nur für Testzwecke oder Snowflake/Snowpark, s.u., empfohlen)

Empfehlung ist hier die Bereitstellung eines technischen Users mit Schemaberechtigungen (z.B. dmc). Repository und Nutzdaten werden im gleichen Schema verwaltet.

Welche Datenbank?

Beim Betrieb der Datenbank kann das Data Management Center in einem eigenem Schema auf einer bereits für DWH-/Analytics-Zwecke genutzten Datenbank betrieben werden.

Dies bringt Vorteile bei der Formulierung von Qualitätsregeln oder der Definition von Wertelisten mit sich (z.B. Zugriff auf konsolidierte und geprüfte Stammdaten)

LDAP / Active Directory

Die Authentifizierung findet in der Regel via LDAP / AD statt. Dies ist allerdings optional.

Für den Abruf der Rollen wird ein technischer User benötigt, der über entsprechende Berechtigungen verfügt, um Rollen abfragen zu dürfen. Diese können wie im Abschnitt Benutzer- und Rollenverwaltung zu sehen, internen DMC-Gruppen zugeordnet werden.

Alternativ kann auch eine interne Benutzerverwaltung oder OpenID verwendet werden.

Zertifikate

Die Auslieferung der Client-Oberfläche geschieht in der Regel verschlüsselt. Dafür benötigt der Applikationsserver HTTPS-Zertifikat sowie den zugehörigen privaten Schlüssel.

Dieses Zertifikat muss entweder im Zertifikats-Speicher des Applikationsservers hinterlegt oder (im Standalone-Modus) per Umgebungsvariable übergeben werden.

Für eine verschlüsselte (LDAPS) Verbindung mit dem LDAP-/AD-Server im Rahmen der Authentifizierung wird in der Regel das öffentliche Zertifikat des Servers bzw. der Zertifizierungsstelle benötigt. Dieses muss per Umgebungsvariable übergeben werden.

Installations-spezifische Anforderungen

Standalone-Deployment

Die ausgelieferte WAR-Datei kann eigenständig ohne Applikationsserver gestartet werden. Dann wird der eingebettete Tomcat (für DMC 2024.1.0: Version 10.1.24) verwendet.

Folgende Software wird benötigt:

  • Java 17

Der empfohlene Speicher für die Anwendung muss in diesem Fall an die Java Virtual Machine übergeben werden, bspw. für 8GB:

java -Xmx8g -jar dmc.war

Tomcat-Deployment

Alternativ kann die ausgelieferte WAR-Datei auch in einem bestehenden Tomcat-Applikationsserver betrieben werden.

Folgende Software wird benötigt:

  • Java 17
  • Tomcat 11

Der Arbeitsspeicher für die Anwendung muss in diesem Fall als Startparameter für den Anwendungsserver konfiguriert werden (bspw. -Xmx8g für 8GB).

Docker / Kubernetes

Es gibt ein offizielles Docker-Image, das die passende Java-Version enthält und über eine Container-Registry bezogen werden kann:

infomotiondmc.azurecr.io/dmc

Die aktuellste Version ist mit dem Tag latest versehen.

Die Konfiguration erfolgt in diesem Fall typischerweise über Umgebungsvariablen.

Snowflake / Snowpark Container Services (Beta)

INFOMOTION Data Management Center can be hosted natively on Snowflake using Snowpark Container Services. For detailed setup instructions see Snowpark